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25.01 / Siedlung 23, Zürich

Studienauftrag 2025

Planungsteam
Auftraggeber – Gemeinnützige Baugenossenschaft Röntgenhof Zürich GBRZ, Zürich
Architektur – op-arch | Manuel Kost, Pablo Grünig
Freiraum – Rosenmayer Landschaftsarchitektur, Zürich
Modell – Gruber Forster, Zürich
Visualisierung - indievisual AG, Zürich

Projektbeschrieb

A Wohnzeile Bucheggstrasse | Die räumlich zum Bucheggplatz hin akzentuierte Gebäudezeile folgt volumetrisch gestaffelt und in regelmässiger Abfolge der leicht ansteigenden Topografie der Bucheggstrasse in Richtung Milchbuck. Sie schützt sämtliche Gebäude und Freiräume im Süden vor Strassenlärm. Die Treppenhäuser der Wohnzeile entlang der Bucheggstrasse sind über das Trottoir und den Vorgarten zur Strasse hin adressiert. Über ebenso leicht abfallende Rampen wird der Treppenraum im Erdgeschoss mit der inneren Begegnungszone im Siedlungsraum verbunden.

B Wohnzeilen Guggachstrasse | Die Hauptzugänge der beiden Wohnzeilen liegen entlang der Guggachstrasse. Auf der gegenüberliegenden Seite führen fein modellierte Wege im stillen Garten zur inneren Begegnungszone und zum neu geschaffenen Begegnungsbereich/Begegnungsort der Spitzackerstrasse. Das südöstliche und das nordwestliche Kopfende werden entsprechend der Situation volumetrisch unterschiedlich ausgebildet.

C Wohnzeile Langackerstrasse | Die beiden Hauptzugänge der Wohnzeile liegen entlang der Langackerstrasse. Auf der gegenüberliegenden Seite führen fein modellierte Wege im stillen Garten zur inneren Begegnungszone und zur neu geschaffenen Begegnungszone der Spitzackerstrasse. Die Einfahrt der Parkgarage liegt an dessen nördlichen Kopfende.

D Innere Wohnzeilen | Die östliche und die westliche Wohnzeile werden über die Verbindungszone (G) adressiert. Die nördlichen Kopfenden korrespondieren mit dem nördlichen Kopfende der Wohnzeile der Guggachstrasse und auf der gegenüberliegenden Seite führen wiederum die fein modellierten Wege im stillen Garten zur inneren Begegnungszone und zur neu geschaffenen Begegnungszone der Spitzackerstrasse.

E Begegnungszone Spitzackerstrasse (T20) | Die Spitzackerstrasse soll zur Begegnungszone aufgewertet werden. Der stadträumliche Zusammenhang in dieser Zone mit den neuen Kopfenden der Wohnzeilen der Siedlung 23 und den begleitenden Reihenhäusern vis-à-vis ist ein zentraler städtebaulich und architektonischer Bestandteil des Projektes.
Teilflächen der Strasse sollen entsiegelt und bepflanzt werden, Baumreihen werden ergänzt. Die Besucherparkplätze und die Entsorgungsstationen (UFC) sind hier am idealen Ort angeordnet.

F Innenliegender Siedlungsraum | Die innere Begegnungszone der Siedlung muss Vieles leisten können. Sie gewährleistet die öffentliche Anbindung an die Siedlung 24 und führt an den beiden Gemeinschaftsräumen vorbei zur Langackerstrasse. Sie ist auch Verbindung im Quartier und für das Quartier. Der Freiraum liegt zentral und ist für alle Bewohnenden gleichermassen gut und sicher erreichbar. Hier werden Spiel- und Aufenthaltsbereiche und ein Wasserspiel angeordnet. Die Aussenbereiche der Gemeinschaftsräume fügen sich gut in den Gesamtkontext ein, ohne dass Konflikte zur Wohnnutzung entstehen.

G Verbindungszone öffentlicher Raum - Siedlungsrau | Die Verbindungszone verknüpft den inneren Siedlungsraum mit der neu geschaffenen Begegnungszone der Spitzackerstrasse. Diese bestehende Achse aus dem historischen Kontext gelesen ermöglicht auch eine zentrale Erschliessung in die Tiefe des Areals z.B. für Notzufahrten oder Anlieferung. Auch ist hier grosszügig Fläche vorhanden für die geforderten Veloabstellplätze und Lastenvelos. Ergänzungspflanzungen sorgen für mehr Schatten über den entsiegelten Kiesbelägen.

H Grüne Hofgärten | Die Hofgärten sind ein landschaftsräumlicher Mehrwert der Siedlung 23. Sie erlauben einen Rückzug für die Bewohnerinnen und Bewohner unter Bäumen, zwischen Sträuchern und Pflanzbeeten und ermöglichen auch Entwicklungsspielraum für Naturwiesen und Kleinstrukturen zur Förderung der Biodiversität.
Die Grünräume dienen der freien Nutzung und sind bewusst ohne Möblierung und Ausstattung gehalten. Eine feine Geländemodellierung, welche heute bereit prägend vorhanden ist, wird als Gestaltungsthema aufgenommen und weitergedacht. Mit Ergänzungspflanzungen mit einer Auswahl an wertvollen Gehölzarten werden die Höfe Richtung Spitzackerstrasse räumlich verdichtet, wo sie ihren Abschluss finden.