24.01 / Siedlung Besmerhang, Kreuzlingen
Studienauftrag 2024
Planungsteam
Auftraggeber – HRS Real Estate AG, Frauenfeld
Architektur – op-arch | Jan Heidbrink, Manuel Kost
Landschaftsarchitektur – MOFA urban landscape studio GmbH SIA, Zürich
Denkmalpfleger, Gutachter – Ueli Habegger, Luzern
Tragwerk – wh-p ingenieure, Basel
Ort und Bedeutung
Kurzrickenbach bildet gemäss kantonalem Richtplan vom 3. Juli 2019 ausserhalb des heutigen Stadtzentrums das östliche von drei Nebenzentren1 Kreuzlingens. Es verfügt über ältere, historische Baustrukturen mit grossem Veränderungspotenzial – und Möglichkeiten für eine bauliche Verdichtung im Wohnbereich2. Der Planungsbericht charakterisiert Kurzrickenbach explizit als historischen Dorfkern innerhalb des städtischen Siedlungsgebietes.
Kurzrickenbach gehörte vor der Reformation zum Bischofssitz von Konstanz und liegt noch heute am historischen Verkehrsweg nach Bischofszell. Der Bischof von Konstanz und die geistlichen Würdenträger des Hochstifts erlebten vor und nach der Reformation in Bischofszell die Sommerfrische: ihre Sommerferien. Kurzrickenbach bildete für sie eine unerlässliche Zwischenstation auf dem Weg von Konstanz nach Bischofszell; ein Gasthaus, ein Marstall [Pferdestall], eine Wagnerei, ein Brunnen [Pferdetränke] und eine Kirche. Im Zentrum des historischen Dorfkerns von Kurzrickenbach liegt [Bleichestrasse 7] die sog. Sankt-Peters-Kapelle, 1155/1157, ein romanischer Kirchenbau von überregionaler Bedeutung; nach der Reformation wurde sie im 17. Jahrhundert zur evangelisch-reformierten Kirche umgebaut und erweitert. Zwar wurde der Dorfkern Kurzrickenbachs im ausgehenden 19. Jahrhundert, vor allem aber auch in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts verändert. Den Baubehörden Kreuzlingens aber ist die Bedeutung dieses Dorfkernes bewusst. Im entsprechenden Beschluss erscheint als Zielsetzung, dass «die Substanz von Wegelementen von historischen Verkehrswegen von nationaler Bedeutung ungeschmälert zu erhalten»3 sei. Die sorgfältige Gestaltung des Dorfplatzes ist in jüngster Zeit dafür ein Beleg.
Bautypologie der Siedlung
Die dem Besmerhang vorgelagerten Bauten Romanshornerstrasse 74, 76, 78 und 80 waren ursprünglich alle traufständig, während der ehemalige, dreigeschossige Landgasthof Hörnli (Romanshornerstrasse 70) erst seit dem späten 19. Jahrhundert mit seiner Putzfassade als giebelständiges Bauwerk heraussticht. Die Dreiergruppe Romanshornerstrasse 82 / 84 / 864 gilt als denkmalpflegerisch wertvolle Zeile von Rebbauernhäusern (Trotten) aus dem 18. Jahrhundert und teilt mit der Baugruppe vor dem Besmerhang nicht nur die Stellung, giebelständig zum Strassenraum zu stehen, sondern auch das Merkmal des Sichtfachwerkbaus. Seit den achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts wird der Sichtfachwerkbau als besonders wichtiges ästhetisches Merkmal bei Renovationen und Umbauten gepflegt. Die Pflege des Sichtfachwerks ist unter dem Aspekt der ästhetischen Ortsbildpflege zu befürworten und zu fördern – unabhängig von der Frage, wieviel historische Substanz damit verbunden ist.
Das sorgfältig und differenziert erarbeitete lokale Bauinventar Kreuzlingens (von IBID AG, Winterthur) zeigte 2005 vor allem einen grossen historischen Bestand bedeutender landwirtschaftlicher Nutzbauten für den Rebbau auf: von landwirtschaftlichen Einzelbauten und Siedlungskernen. Der Dorfkern Kurzrickenbachs mit der heutigen Pfarrkirche5 und ihrem denkmalpflegerisch wichtigen Ensemble der benachbarten Bauten Bleichestrasse 8, 9 und 116 und den Gebäuden an der Südseite der Romanshornerstrasse (Romanshornerstrasse 68 bis 86) bilden eine bedeutende historische Siedlung in der geschichtlich gewachsenen Landschaft. Als Siedlung gilt eine Gruppe von Gebäuden, die gemeinsam als klar identifizierbare Einheit gedacht, gestaltet oder gewachsen sind, ohne dass ein Gebäude die anderen zu dominieren trachtet. Der Erhalt dieser Strassenansicht ist – auch im Sinne einer lokalen Denkmalpflege – eine wichtige Zielsetzung.7
Wertvolle Bauten sind im letzten Jahrhundert, vor allem im nördlichen Strassenbereich des Dorfkerns abgegangen, bzw. massiv überformt worden. Bereits kurz nach 1900 wurde der Dorfbach eingedohlt, welcher zuvor dem gewerblichen Bleiche-Gewerbe gedient hatte.
Der Bacheinschnitt östlich des Besmerhanges bildet einen wichtigen topografische Einschnitt und fasst das Siedlungsbild des Kurzrichenbachers Dorfkerns.
Bedeutung der Einzelbauten Romanshornerstrasse 80: ehemalige Bäckerei und Remise
Baugeschichtlich ist die Liegenschaft Romanshornerstrasse 80 innerhalb der ganzen Baugruppe an der Südseite der Romanshornerstrasse eine wertvolle und denkmalpflegerisch bedeutende Baute. Sie wurde letztmals 1981 nach den Plänen des Kreuzlinger Architekten W. Hasen umgebaut und erweitert. Im Kern stammt die Baute aus dem 17. Jahrhundert und diente ursprünglich als Bäckerei. Die giebelständige Erweiterung stammt, wie der Eternit-Schindelschirm, aus dem 20. Jahrhundert. Unter dem Schindelschirm befindet sich ebenfalls ein historischer Ständerbau mit Sichtfachwerk. Sie ermöglicht, sorgfältig eingepasst, den Einbau einer Toranlage für eine Zufahrt zum Parkdeck der projektierten Siedlung «Am Besmerhang».
Das in seiner Substanz baufälligste Gebäude [Remise Romanshornerstrasse Assekuranz-Nr. 59, Parzelle 5315, grundeigentümerverbindlich unter Schutz] gilt nach dem Bauinventar als für den Rebbau genutzte Scheune (Lagerstätte). Bautypologisch wurde es ursprünglich als Karrenschopf errichtet und genutzt. Seine Funktion muss mit dem historischen Verkehrsweg nach Romanshorn und Bischofszell und der (abgerissenen) Wagnerei auf der gegenüberliegenden Strassenseite und dem Landgasthof «Hörnli» verstanden werden – sein Erhalt im Ensemble der Bauten erscheint deshalb sinnfällig.
Weiterbauen im historischen Bestand
Der wertvolle historische Bestand von Sichtfachwerkbauten an der Südseite des Dorfplatzes [Romanshornerstrasse 68 bis 86] bildet eine ortsbildspezifische Chance für das Weiterbauen und die Verdichtung im Siedlungskern. Das Projekt «AM BESMER» ist bautypologisch modular aufgebaut, sowohl in den Grundrissen wie in den Fassaden. Das Modulare war auch das gestalterische Grundprinzip von Ständer- und Sichtfachwerkbauen. So führt das Projekt «AM BESMER» das gestalterische Grundprinzip bei der Verichetung der Siedlung sinnvoll weiter.
Urbanes Ensemble
Der Wunsch nach einer eigenständigen Siedlungsstruktur mit hohem Grad an Siedlungsidentität am Besmerhang in Kreuzlingen bildet den Grundstein der Anlage «am Besmer». Vier prägnante Baukörper kommen im südlichen Hangbereich des Perimeters zu liegen und bilden in ihrer Gesamtheit, im Sinne der Ausführungen von Atelier 5 eine klar identifizierbare Siedlungseinheit.
„Zur Siedlung wird eine Gruppe von Häusern dann und nur dann, wenn sie als Gesamtes, als klar identifizierbare Einheit gedacht und gestaltet ist, wenn ein Haus nicht das andere zu dominieren sucht, Häuser, Wohnungen, Gemeinschaftsanlagen und Freiräume so angelegt sind, dass sie von den Bewohnern in einer Weise genutzt werden können, die das Zusammenleben an diesem Ort zur Selbstverständlichkeit werden lässt. Je dichter eine Siedlung gebaut ist, je näher die einzelnen Häuser beieinander stehen, desto wichtiger wird, dass die privaten, die halbprivaten und die öffentlichen Bereiche klar voneinander getrennt sind…“.8
Das Verschränken der Siedlungsfigur mit der topografischen Gegebenheit, von öffentlichen (Promenade) und privaten Bereichen (Sitzplatz) mit Hauszugängen, Aufenthaltszonen und der Erschliessung gleicht in einer solchen räumlichen Konfiguration dem Wohnen in einem Quartier. Es entsteht ein Gesamtbild der einzelnen Elemente.
«am Besmer» ist ein dichtes, städtisches Gefüge, welches als funktionsfähiges Ganzes gestaltet, versucht den anspruchsvollen ortspezifischen Gegebenheiten gerecht zu werden. Die Siedlung versteht sich als weiterer eigenständiger Baustein im näheren, Bebauungsmuster divers geprägten Kontextes.9
»am Besmer» bildet eine zurückhaltende Ruhe als zweite Sichtebene hinter dem historischen Dorfkern von Kurzrickenbach. Sie schafft mit dem maximalen Abrücken nach Süden einen grossen Gartenraum, was eine grösstmögliche Distanz und einen «natürlichen Puffer» und somit den Erhalt des historischen Dorfkernbildes unterstützt. Der Erhalt der bestehenden, historischen Bausubstanz ist ein wesentlicher Beitrag des Projekts, welches die Haltung gegenüber des Ortes vertritt, die Geschichte nicht neu, sondern weiter erzählen zu wollen.
Nachhaltige Gestaltung
Die „einfachen“ und kompakten Gebäudekörper bieten grosse Flexibilität in den Grundrissen und eine optimale Grundlage für nachhaltige Bauten. Die Anordnung der Gebäude lässt grosse Freiräume entstehen, die mannigfaltig nutzbar sind.
Die Promenade stellt das Herz der Siedlung dar. Sie ist der innere Erschliess-, Aufenthalts-, Sozial- und Adressraum aller Wohnungen der Anlage und ist dank der dezentralen Verkehrsführung und Erschliessung der Tiefgarage im Bereich der Steigstrasse und des Besmerwegs autofrei. Die beiden Tiefgaragen liegen auf unterschiedlichen Niveaus und sind mit einer Rampe für Velo miteinander verbunden. Der Grossteil der Velo- und Cargobikeabstellplätze finden witterungs-/geschützt in der Tiefgarage ihren Platz.
Die Häuser und die Wohnungen
Vier lagespezifische Gebäude setzen das Raumprogramm um. Die Wohnungen variieren ausgehend von 2 Typengrundrissen. Die beiden senkrecht zum Hang liegenden Gebäude sind als 4-spänner, die beiden parallel zum Terrain als 2-spänner organisiert. Alle Wohnungen sind mindestens 2-seitig orientiert, verfügen über grosszügige Wohn-, Ess- und Kochbereiche inkl. privatem Aussenraum und weisen in den oberen Geschossen einen Seeblick Richtung Norden auf. Die Bestandesgebäude an der Romanshornerstrasse 76, 78 und 80 werden saniert, modernisiert und als Wohnraum zur Verfügung gestellt. Dabei spielt betreffend Wohnqualität die zentrale Lage in Kreuzlingen im Zusammenhang mit dem direkten Zugang in den Gartenraum eine bemerkenswerte Rolle. Die unter Schutz stehende Remise an der Romanshornerstrasse 59 wird so intakt gesetzt, dass eine Nutzung während des ganzen Jahres möglich ist. Sie soll sowohl den Blumenladens als «Café» ergänzen als auch als Möglichkeitsraum für die Siedlung zur Verfügung stehen.
Das vorgeschlagene Wohn- und Freiraumangebot ist in der Gesamtbetrachtung vielfältig. Sie geht auf die Bedürfnisse einer breiten Nutzer/innengruppe ein und bietet Lebensraum für eine durchmischte Bewohnerschaft mit individuellen Wohnvorstellungen.
Konstruktion und Ökologie
Neben einem niedrigen Ressourcenaufwand im Betrieb und flexiblen Grundrissen ist im Sinne des nachhaltigen Bauens auch ein möglichst geringer Ressourcenaufwand für die Erstellung und den Unterhalt anzustreben. Die kompakten Baukörper mit angepassten Spannweiten und die geradlinigen Tragstrukturen mit klar abgegrenzten tragenden Wänden in Holzbauweise sind dieser Optimierung zuträglich. Durch die gezielte Wahl der Baustoffe mit Recycling-Beton, nachhaltig zertifiziertem Holz und nichtgebranntem Lehmstein sowie einem optimierten Glasanteil in den Fassaden ist ein wirtschaftliches und ressourcenschonendes Projekt möglich. In Hinsicht auf die Ressourcensuffizienz werden die Oberflächen nur soweit veredelt, wie technisch notwendig. Damit das Gebäude auch den bauökologischen Anforderungen des modernen Bauens entspricht, kommen da wo möglich unbedenkliche, schadstofffreie Materialien zum Einsatz. Es besteht die Option, die Gebäude autark zu betreiben. Dafür müsste die überschüssige Energie aus der solaren Nutzung in Wasserstoff umgewandelt und in Tanks gespeichert werden. Die Voraussetzungen dafür sind angelegt.
Die Baukörper weisen eine gute Kompaktheit auf. Der tiefe Heizwärmebedarf wird mit gut gedämmten Bauteilen und der konsequenten Lösung von Wärmebrücken erreicht. Die Anordnung der Wohnräume erlaubt den hohen Eintrag von Tageslicht. Der sommerliche Wärmeschutz wird durch aussenliegende Holzrolladen oder entsprechende Speichermassen in Kern und im Boden sichergestellt. Die Anforderungen an den internen Schallschutz werden durch entsprechend dimensionierte Wände und Deckensysteme (Holz-Beto-Verbund) erreicht. Auf dem Dach sorgt eine gosszügige PV-Anlage für die Deckung eines Grossteils des jährlichen Strombedarfs. Warmwasser und Heizung werden über Erdsonden Wärmepumpen erzeugt.
Durch die Umsetzung eines ganzheitlichen Konzepts wird ein Minimum an technischer Gebäudeausrüstung und ein Maximum an thermischem und visuellem Komfort erzielt. Gleichzeitig führen die beschriebenen Massnahmen zu einer Minimierung der CO2 Emissionen für den gesamten Lebenszyklus der Gebäude. Die sehr gute Gebäudehülle und die Nutzung von natürlichen Ressourcen führen zu geringen Betriebskosten und reduzieren die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern. Die Konzeption der Wohnsiedlung erreicht das Ziel eines neuen hocheffizienten Quartiers mit minimalem Technologieeinsatz und «reduzierter» ökologischer Belastung.
Sowohl dem historischen Bestand als auch durch den Lehmstein geprägte Fassaden der neuen Siedlung ist eine erdige und matte Farbigkeit gemeinsam und die dem klassischen Ochsenrot der Fachwekrsbemalung auf vertraute Art zusammenspielt.10
8 Siedlungen, Ammann Verlag 1984
9 Tec21, Band 143, 2017
10 Programm Studienauftrag «Besmerhang», 2024
Freiraum
Das Grundstück des Besmerhangs ist gekennzeichnet durch eine abfallende Neigung der offenen Wiesenfläche zum historischen Dorfkern von Kurzrickenbach. Im Osten wird es vom Chogebach und dem Ausläufer des Besmertobelwald begrenzt. Von Westen nähern sich typische Mehrfamilienhäuser der letzten Jahrzehnte, südlich ist eine neue Wohnsiedlungen in Projektierung. Damit finden sich viele historische Entwicklungen und ortstypische Strukturen in dieser Parzelle wieder.
Unser Ziel ist es, die städtische und landschaftliche Struktur als wesentliche Grundlage für die Projektentwicklung zu nutzen. Das Gemälde von Renoir «Chemin montant dans les hautes herbes» (zu deutsch: «Ansteigender Weg durch hohes Gras»), das den Charakter des Ortes im Kern wiederzugeben vermag, dient als landschaftliches Leitbild.
Am Fusse des Hanges soll das Projekt nahtlos in das bestehende Gefüge der Romanshornerstrasse integriert werden. Die Typologie des „Place du village“, des Dorfplatzes, soll weiterentwickelt werden. Zu diesem Zweck beleben ein Café und ein Blumenladen die Erdgeschosse der Altbauten. Neue Sitzmöglichkeiten werden geschaffen und weitere Bäume gepflanzt, um die Fussgängerzone zu rhythmisieren und Schatten zu spenden. Die Einfahrt zur Tiefgarage erfolgt ab dem Abzweiger der Steigstrasse. Hier werden vier Besucherparkplätze sowie ein Containerstandort eingerichtet. Die Bestandsgebäude adressieren sich zur Strasse und sind südseitig über feinere Wege erschlossen.
Rückseitig der strassenbegleitenden Häuser leiten die zugehörigen Privatgärten in den halböffentlichen Grünraum über. Der Spielplatz, eingebettet in die „Clairière“ (Lichtung), ist auch für die Dorfbewohner zugänglich und fördert so den sozialen Zusammenhalt. Ein „Verger“ (Obstgarten), in Anlehnung an die historische Nutzung des Grundstücks, staffelt sich den Hang hinauf, verleiht diesem Tiefe und dient als visuelle Grenze zwischen den halböffentlichen Bereichen und den privaten Gärten der südlichen Gebäude. Weiter oben in der Parzelle wird ein „Jardin d’été“ mit Grillplatz angelegt, der den Bewohnern einen privateren, siedlungsinternen Freizeitbereich bietet.
Der zentrale Bereich in östlicher Verlängerung des Besmerwegs wird das Herz der neuen Wohnanlage. Es handelt sich um einen linearen Raum mit kleineren Platzsituationen, der die vier Wohnblöcke miteinander verbindet. Der Eingang im Westen wird durch grosse Bäume, einen Bereich für Veloabstellplätze und drei Besucherparkplätze markiert. Der Zwischenraum ist klar für den Fussverkehr, die Erschliessung der Wohnungen und Aufenthalt konzipiert. Dennoch ist bei der Dimensionierung sichergestellt, dass die Zufahrt zum Wald, für die Feuerwehr und Zügelfahrzeuge möglich ist. Ein zweiter Zugang für Autos zur Tiefgarage erfolgt über den Besmerweg, während ein Zugang zum Velokeller über eine Rampe durch den „Jardin d’été“ vorgesehen ist.
Bei den Belagsmaterialien wird die Verwendung von durchlässigen Materialien bevorzugt, um die Versickerung von Regenwasser zu fördern. Die Hauptwege werden mit sickerfähigem Festkies ausgestaltet, die Nebenwege werden chaussiert, die Aussenparkplätze erhalten einen Rasengitterstein. Die privaten Gärten im Erdgeschoss werden mit Plattenbelägen gestaltet, wo topografisch sinnvoll durch angrenzende Rasenflächen ergänzt. Der Grossteil der Grünflächen soll mit extensiven Blumenwiesen bewachsen werden. Einzelne Pflanzflächen akzentuieren die Eingangssituationen und bilden Nischen aus.








