06.27 / Autogarage Merbag, Zürich

Das Areal der Mercedes Benz Automobil AG wurde in den Sechzigerjahren bebaut; der Kopfbau und die Werkhalle wurden zwischen 1964 und 1966 erstellt.

Die Nutzungen innerhalb der Gebäude waren einem steten Wechsel und Wandel unterworfen. So wurde der Kopfbau im Wesentlichen als Lagerhaus konzipiert, was strukturell noch immer ablesbar ist, heute ist dieser Gebäudeteil jedoch ausschliesslich mit Büronutzungen belegt.

Die Werkhalle wurde 1971 um zwei Stockwerke erhöht sowie erweitert.

Im Rahmen des Umbaus zwischen 2006 und 2010 wurde das Gebäude bezüglich der Gebäudetechnik, arbeits- und brandschutzrechtlichen Vorgaben sowie aktuellen produktionstechnischen Standards umgebaut und saniert. Sämtliche Betriebseinrichtungen wurden ersetzt und mit neuen Anlagen hinsichtlich einer Optimierung der Betriebsabläufe ergänzt. Der gesamte Eingriff erfolgte unter laufendem Betrieb, was mittels diverser interner Umschichtungen und baulicher Provisorien realisiert werden konnte. Neben den klassischen Verkaufsflächen sind Werkstätten für mechanische Arbeiten und für Arbeiten an Fahrzeugkarosserien untergebracht. Der Betrieb wird durch Lagerflächen für Fahrzeuge und Ersatzteile ergänzt.

Planungsteam

  • Auftraggeber – Merbag Immobilien AG 
  • Architektur – agps architecture ltd. / Wettbewerb: Marc Angélil, Hanspeter Oester, Reto Pfenninger (PV), Manuel Scholl, Andreas Hochstrasser (PL), Katia Schröder, Ines Trenner / Projekt: Sandra Flury, Hans Gritsch, Michael Häge, Andreas Hochstrasser (PL), Rémy Hofer, Jan Kiefer, Sämi Konrad, Gérard Lerner, Dashny Mahmoud, Simone Munkel, Reto Pfenninger (PV), Rafaél Thut, Patrik Uihlein
  • Kosten und Bauleitung – Wanner + Fankhauser AG
  • Tragwerk – Walt+Galmarini AG
  • Gebäudetechnik – Amstein + Walthert AG
  • Spezialisten – BAKUS Bauphysik & Akustik GmbH, Stäger + Nägeli AG
  • Fotografie – Reinhard Zimmermann

Fertigstellung – 2010